Glossar

Altersfehlsichtigkeit
Altersfehlsichtigkeit (Presbyopie) ist eine normale Alterungserscheinung des Auges, die zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr auftritt. Als Auslöser vermuten Mediziner unter anderem eine abnehmende Elastizität der Linse. Dadurch verliert das Auge die Fähigkeit, sich auf unterschiedliche Entfernungen einzustellen. Lese- oder Gleitsichtbrillen gleichen diesen Funktionsverlust wieder aus.

Bifokalbrille
Brille, deren Gläser sowohl das Sehen in der Nähe als auch in der Ferne ermöglichen.
Das Nahteil zum Lesen ist sichtbar im Brillenglas.

Computerbrille / Arbeitsplatzbrille
Enthält ein zum Lesen und für die Arbeit im so genannten Zwischenbereich (z.B. am PC) optimiertes Nahglas, gegebenenfalls kombiniert mit einem Fernbereich der die Raumtiefe abdeckt.

Desinfektion
Desinfektion ist wichtiger Teil der Pflege und Reinigung von Kontaktlinsen, um Infektionen des Auges zu vermeiden.

Diabetes
Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist eine krankhafte Veränderung des Zuckerstoffwechsels, bei der der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht ist. Die meisten Menschen erkranken an Diabetes Typ 2, nur etwa fünf Prozent an Diabetes Typ 1. Typ-1-Diabetes wird auch als jugendlicher Diabetes bezeichnet. Experten vermuten, dass die Krankheit auf eine sogenannte Autoimmunreaktion zurückgeht, bei der die körpereigene Abwehr die insulinbildenden Zellen zerstört; außerdem werden eine erbliche Veranlagung und Virusinfektionen diskutiert. Beim Typ-2-Diabetes dagegen produziert der Körper zwar genügend Insulin, doch reagieren die Zellen nicht ausreichend darauf (Insulinresistenz). Hauptrisikofaktoren für einen Typ-2-Diabetes sind Übergewicht und Fettsucht.
Diabetes kann zu schwankender Sehleitung führen und Ursache für weitere Augenkrankheiten sein.

Einstärkenbrille
Brille, deren Gläser nur eine einzige Stärke aufweisen. Beispiele sind die Lesebrille oder die Fernbrille.

Entspiegelung
Die Entspiegelung dient dazu, störende Reflexionen zu vermeiden. Zu diesem Zweck werden die Brillengläser mit einer speziellen Antireflexbeschichtung, (die im Vakuum aufgedampft wird) beschichtet. Spezielle Arten der Entspiegelung können den erhöhten Blau-Anteil von Computerbildschirmen ausfiltern oder wirken zum Beispiel bei Sonnenbrillen als UV-Filter gegen die schädlichen Anteile des Sonnenlichts.

Fernbrille
Dient dem Sehen auf große Entfernungen. Das Auge hat die Fähigkeit sich auf verschiedene Objektentfernungen einzustellen. Das geschieht durch Veränderung des Brechwertes der Augenlinse (Akkommodation). Der Punkt, auf den das Auge bei Fernakkommodation eingestellt ist, der dann also scharf auf der Netzhaut abgebildet wird, heißt Fernpunkt.

Gesichtsfeld
ist jener Bereich, den das Auge wahrnimmt, wenn es unbewegt geradeaus schaut.

Gleitsichtbrille
Dient zur Korrektur der Altersfehlsichtigkeit. Gleitsichtgläser enthalten Zonen für die Nah- und Fernsicht, die stufenlos ineinander übergehen.

Grauer Star
Beim Grauen Star (Katarakt) trübt sich die Augenlinse milchig-grau ein.
Ohne Operation führt die Krankheit zur Erblindung.

Grüner Star
Dem Grünen Star (Glaukom) liegt zumeist ein erhöhter Augeninnendruck zugrunde, der auf Dauer den Sehnerv schädigt. Unbehandelt kommt es nach und nach zu immer größeren Ausfällen des Gesichtsfeldes bis hin zum Komplettverlust der Sehfähigkeit.

Kontaktlinsen
Sehhilfen zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit, die für jedes Auge individuell angepasst werden müssen. Anders als Brillen werden sie direkt auf das Auge gesetzt, wo sie auf dem Tränenfilm unmittelbar vor der Pupille schwimmen. Man unterscheidet harte, formstabile und weiche Kontaktlinsen.

Kunststoffgläser
Aus organischem Material gefertigte Brillengläser. Sie sind deutlich leichter als Mineralgläser und weisen eine hohe Bruchfestigkeit auf.

Kurzsichtigkeit
Abbildungsfehler des Auges (Myopie). Hierbei werden die parallel ins Auge einfallenden Lichtstrahlen nicht auf der Netzhaut, sondern auf einem davor liegenden Punkt gebündelt. Das hat zur Folge, dass Betroffene weit entfernte Gegenstände nur unscharf erkennen können.

Lesebrille
Sehhilfe für Entfernungen bis etwa 40 Zentimeter.

Makuladegeneration
Erkrankung der Netzhaut, die mit einem unumkehrbaren Verlust der Sehschärfe verbunden ist, jedoch nicht zur Erblindung führt. Neben der jugendlichen (juvenilen) Form der Makuladegeneration existiert auch eine altersbedingte (senile). Letztgenannte kann in trockener oder feuchter Form auftreten. Bei der trockenen Form kommt es zum Abbau der Pigmentschicht der Netzhaut, bei der feuchten Form wachsen zusätzlich krankhafte Gefäße ein.

Mineralgläser
Brillengläser, die zum überwiegenden Teil aus Siliziumoxid bestehen.

Optometrie
Teildisziplin der Augenoptik, die sich mit der Bestimmung, Anpassung und
Anfertigung von Sehhilfen jeglicher Art beschäftigt.

Spezial-Filtergläser (Kantenfilter)
Die Spezial-Filtergläser absorbieren einen Teil des sichtbaren Licht-Spektrums. Rezeptoren, die empfindlich für diesen Bereich sind, werden absichtlich „unterbelichtet“. Der Kontrast zwischen den am wenigsten und am meisten belichteten Rezeptortypen wird dadurch vergrößert. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Spezial-Filtergläser bei Netzhauterkrankungen hilfreich sein können. Die Patienten treffen die optimale Auswahl des Filterglases indem sie den Sehkomfort durch die verschiedenen Filtergläser subjektiv vergleichen und beurteilen.

Sonnenschutz (UV-Schutz)
80% der Informationen, die wir erhalten, stammen von unseren Augen. Im „visuellen Zeitalter“, in dem wir leben, ist das Sehen unsere wichtigste Sinneswahrnehmung. Sonnenstrahlen bestehen aus Energiepartikeln, die sich geradlinig und mit Lichtgeschwindigkeit, jedoch mit wechselnden Energiebeträgen, fortbewegen. Den Einfluss schädlicher Sonnenstrahlung, insbesondere des UV-Lichts, sollten wir nicht auf die leichte Schulter nehmen und uns davor schützen.
Die unsichtbare Ultraviolett-Strahlung setzt sich aus UVC-, UVB- und UVA-Strahlen zusammen (siehe auch UV-Licht):

Die UV Strahlung des Sonnenlichts ist ein alltägliches Risiko, das unter bestimmten Bedingungen zunimmt:
- in bestimmten Jahreszeiten (im Sommer erreichen die UV-Indizes höhere Werte)
- zu bestimmten Tageszeiten (über Mittag zwischen 11 und 15 Uhr)
- an bestimmten Orten, z.B. im Gebirge (die UV-Strahlung nimmt um 10% pro 1000 Höhenmeter zu), über Schnee (dieser reflektiert bis zu 80% der Lichtstrahlen), am Strand (Wasser reflektiert zwischen 5% bis 20%
und Sand 10% der Lichtstrahlen)
- in den Innenstädten kommt es wegen der Häufung von Glasscheiben und glatten Oberflächen zu einer starken Reflektion von Licht und damit der UV-Strahlung.

Nicht alle Sonnenschutzgläser bieten einen wirklich effizienten Schutz vor UV-Strahlung. Hinter getönten Gläsern, die die UV-Strahlen nicht 100%ig herausfiltern, wird das Auge nicht vor Blendwirkung geschützt: Die Pupille weitet sich, lässt mehr Licht und damit mehr schädliche UV-Strahlen durch.

Sonnenschutzgläser
Brillengläser, die mindestens 50 Prozent des ins Auge einfallenden Sonnenlichts absorbieren. Entscheidend für einen effektiven Sonnenschutz ist nicht der Tönungsgrad, sondern dass die Gläser hochwertige Filter enthalten, die das Auge vor dem gefährlichen UV- bzw. Blau-Anteil des sichtbaren Lichts schützen. Blaues Licht ist der Hauptfaktor für Blendung. Es trifft vollständig auf die Netzhaut auf und stellt deshalb langfristig einen Risikofaktor für die vorzeitige Alterung der Netzhaut dar. Als energiereiches Licht wird es in der Atmosphäre stärker als andere Wellenlängen des sichtbaren Spektrums des Sonnenlichts gestreut (blaue Farbe eines wolkenlosen Himmels). Es ist außerdem in zahlreichen künstlichen Lichtquellen vorhanden.

Tönung
Tönung der Brillengläser zur Anpassung an unterschiedliche Helligkeitsverhältnisse.

Trifokalbrille
Diese auch als Dreistärkenbrille bezeichnete Sehhilfe verfügt über drei optische Zonen und erlaubt scharfes Sehen in der Nähe, in der Ferne sowie in einem Zwischenbereich von etwa 40 bis 100 Zentimetern. Trifokalgläser sind seit Einführung von Gleitsichtgläsern selten geworden.

UV-Licht
Ultraviolette Strahlung (UV-Licht) ist ein Teil des elektromagnetischen Spektrums. Entsprechend ihrer Wellenlänge gliedert sie sich in drei Bereiche: UVA (320 – 400 Nanometer), UVB (280 – 320 Nanometer) und UVC (200 – 280 Nanometer). Dabei gilt: je kürzer die Wellenlänge, desto energiereicher und somit schädlicher ist die Strahlung.

Die Bereiche des UV-Lichts erreichen unserer Augen in unterschiedlicher Intensität:
- UVC-Strahlen werden fast vollständig von der Ozonschicht der Erdatmosphäre geschluckt.
Sie ist der wichtigste Schutzschirm vor der gefährlichsten der der drei UV-Bereiche
- UVB-Strahlen durchdringen die Ozonschicht zum Teil und können zu Verbrennungen an der Hornhaut führen, die extrem schmerzhaft und auf Dauer irreparabel sind.
- UVA-Strahlen erreichen unser Auge ungefiltert. Sie werden nur teilweise von der Augenlinse abgeblockt und bewirken eine Trübung der Linse (Katarakt). Sie können aber auch die Netzhaut beschädigen und schlimmstenfalls zur Erblindung führen. UVA-Licht stellt daher die gefährlichste Strahlung für das Auge dar.

Weitsichtigkeit
Abbildungsfehler des Auges (Hyperopie). Hierbei werden die parallel ins Auge einfallenden Lichtstrahlen durch die Linse nicht auf der Netzhaut, sondern auf einem dahinter liegenden Punkt gebündelt. Von Weitsichtigkeit Betroffene sehen in der Ferne gut, während sie nahe Gegenstände nur ver

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